Junge Kat-Spezialisten der F16 heiß auf die TW

Die Formula 16 kehren zurück nach Travemünde. Neun Jahre nach der Weltmeisterschaft in der Lübecker Bucht werden die Katamaran-Segler wieder zur Travemünder Woche (22. bis 31. Juli) ihre globalen Titelträger ermitteln. Die WM der F16 ist der höchstrangige Wettbewerb in der 133. Auflage der Travemünder Woche, die mit sportlichen Höhepunkten vollgepackt ist.

„Die Travemünder Woche ist ein großartiges Event und bildet einen klasse Rahmen, vielleicht den besten weltweit, für unsere Segler, um die Weltmeisterschaft zu segeln“, sagt Thomas König, Zweiter Vorsitzender der deutschen Klassenvereinigung und zuständig für die Kommunikation der Klasse. „Das ist ein tolles Angebot für unsere Athleten. Und mit den Multi-Europeans der Hobie 16 wird es seit langem das größte Event für 16-Fuß-Strandkatamarane. Wir werden uns in diesem Umfeld sicherlich sehr wohlfühlen.“ Die Klasse will die TW nutzen, um die F16 im Norden Europas populärer zu machen. „Die Wiege der Klasse liegt in Australien. In Europa ist sie besonders in Frankreich, den Niederlanden und Belgien sehr beliebt. Aber auch die Schweiz hat sehr talentierte Segler“, berichtet König, der unter den deutschen Teilnehmern den Klassen-Vorsitzenden Marc Oliver Kühn vom Bodensee in der Lage sieht, ganz vorn mitzumischen.

Der Formula 16 ist der kleine Bruder des Formula 18, der im Norden weit verbreitet ist. Die Vermessungsprinzipien sind ähnlich, allerdings hat der 16er einige Beschränkungen. So sind noch nicht die innovativen Decksweeper-Segel erlaubt. Dafür kann der zwei Fuß kürzere und 50 kg leichtere Kat neben der normalen Zweier-Besatzung auch solo gesegelt werden – dann allerdings nur mit Großsegel. „Wir erwarten einige Solo-Meldungen. Und bei leichten bis mittleren Winden kann man allein durchaus mithalten“, sagt König.

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